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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Achtzig Spanier, schmählich nackend,Ihre Hände auf dem RückenFestgebunden, schleppt und schleift manHoch hinauf die Tempeltreppe.

Vor dem Vitzliputzli-BildeZwingt man sie das Knie zu beugenUnd zu tanzen Possentänzc,

Und man zwingt sie durch Torturen,

Die so grausam und entsetzlich.Daß der Angstschrei der GequältenUeberheulet das gesammteKannibalen-Charivari.

Armes Publikum am See!

Corte; und die KriegsgcsährtenSie vernahmen und erkanntenIhrer Freunde Angstrufstimmen

Aus der Bühne, grellbeleuchtct.

Sahen sie auch ganz genauDie Gestalten und die MienenSah'n das Messer, sah'n das Blut

Und sie nahmen ab die HelmeVon den Häuptern, knieten nieder,Stimmten an den Psalm der TodtcnUnd sie sangen: De xrotunäls

Unter Jenen, welche starben,

War auch Raimond de Mendoza,Sohn der schönen Abbatissin,

Cortcz' erste Jugendliebe.

Als er auf der Brust des JünglingsJenes Medaillon gewahrte,

Das der Mutter Bildniß einschloß.Weinte Cortez helle Thränen

Doch er wischt sie ab vom AugeMit dem harten Büffelhandschuh,Seufzte tief und sang im ChoreMit den Andern: Miserere!