Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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Tagen nach Lübeck zurückgereist, nachdem hier seinPlan, auf einem Gartenhaus bei Hamburg ein Künstler-serail anzulegen, gescheitert ist. — Einige hannövrischePlaten dröhnen schon in der Ferne.

Dazu kommen häusliche Verdrüsse, Arger übermeinen Verleger. — Mißverstehen Sie mich nicht, meineNot ist teils literarisch, teils für meine persönliche Sicher-heit, teils für meine Zukunft, indem ich sehe, wie manmir überall das Wasser abgräbt. Ich bemerke Ihnendieses alles, weil ich Sie fragen will: soll ich nach Berlinkommen? Die dortigen Platen, womit man mir droht,daß sie eine Kabinettsorder des Königs gegen mich be-wirken könnten, fürchte ich nicht; auch fürchte ich nichtdie Jnjurienprozesse, die ich dort etwa bestehen könnte —sondern ich weiß nicht: ist der Standpunkt eines Pri-vatisierers in Berlin überhaupt für mich günstig, läßtsich dort etwas für die Zukunft erlangen? Ich will ruhigund arbeitsam dort leben. Ich möchte in Ruhe bis zurSommerzeit dort einige Bücher ausarbeiten, nachherwieder insSeebad reisen, und mich in Berlin domizilieren.Ich muß einen Halt haben gegen den Süden, wo ichalles in die Schanze geschlagen. Ach! Sie wissen nicht,wie viel Opfer mir es gekostet, ganz rücksichtslos zuschreiben. — Ich bitte sobald als möglichum Ihre Antwort.

Was meine literarische Not betrifft, so werden Siemir da leichter helfen können. Sie haben von jeherunaufgefordert so viel für meine Bücher getan, daß Siejetzt, wo es sich um meine persönlichsten Interessen han-delt, gewiß nicht untätig sein werden. Ich bitte Siediesmal, suchen Sie die öffentlichen Stimmen für mich

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