ich dächte: für erstere vier Louisdor, für Bearbeitungenzwei bis drei, je nachdem sie mehr oder minder selb-ständige sind, ein Louisdor für Übersetzungen. Wahrlich,ich denke nicht sehr an Selbstnutzen, aber ich will auchmein sauer erworbenes bißchen Namen nicht einbüßendurch ein schlecht dotiertes Journal.
2. Dr. Lindner hat in der letzten Zeit immer ge-seufzt, er wünsche von den „Annalen" loszukommen usw.War dieses eine damalige Ertrapolitik und haben sichjetzt seine Ansichten geändert, seitdem die Russen bei derEroberung der Türkei einige Schwierigkeiten finden, sowill ich gern noch mit ihm, nach wie vor, die „Annalen"herausgeben, mit der einzigen Bedingung, daß er keineNoten macht. Würde er aber nicht redigieren, so hat erversprochen, dennoch viel für die erneuten „Annalen"zu schreiben, so daß die Lindncrsche Politik immer darineinen stehenden Artikel bilden würde.
3. Wenn Lindner aber nicht redigiert, so muß unserFreund Kolb sich des Ganzen annehmen, besonders bisEnde April, wo ich ganz bestimmt nach Deutschlandzurückkehre. Es würde mir auch Vergnügen machen,seinen Namen neben dem meinigen als Mitredakteurauf dem Titel zu sehen. Mebold und Hermes haben indiesem dritten Fall ihre Mitwirkung versprochen. Menzelwürde, wenn Sie, Herr Baron, ihn noch besondersdarum ansprechen, das Seinige beitragen; — und beigutem Willen dieser Herren würde man monatlich eingutes Annalenheft liefern können.
Was mich selbst betrifft, so sage ich voraus, daßauf mich in Hinsicht der Beiträge nicht viel zu rechnenist, und noch weniger in Hinsicht der redaktorischen Be-
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