auch nicht der Mühe wert. Ich muß mich darin politischzähmen, und die Sachen verlören ihr Interesse, wennich sie als Buch wieder abdrucke. Das beste ist, ich gebegar nichts. Was ich seitdem aufgefaßt, kommt danndesto schöner in späteren Produkten. Ich will so keinNarr sein und gute Bücher schreiben im Sinne Dümm-lers. Cotta werde ich seinerzeit zu benutzen wissen. Ichwill einige Aussätze fürs „Morgenblatt" schreiben, abernichts über England. — Verzeih mir heute, lieberMerckel, meinen mißmütigen Brief, der sich um lautergemeine Interessen dreht. Aber eben diese letzteren sindes, welche mich in vielen Mißmut hinein verwirren.
Ich lebe hier sehr isoliert; ich will es. Dennoch,Gott weiß, wie! haben die hiesigen Blätter unter andernwichtig politischen Nachrichten meine Anwesenheit inLondon angezeigt und bemerkt, daß ich auf dem Wegnach Frankreich begriffen sei.
114. An I. H. Detmold.
Ramsgate, den 28. Juli 1827.
Mein lieber junger Kollege! Ihren Brief ausGöttingen habe ich sehr spät erhalten. Er wurde miretwas spät nach England nachgeschickt und hier spatüberliefert. Er hat mir Freude gemacht.
Man hat Ihnen die Wahrheit gesagt, wenn manIhnen vertraut, daß die Erstlingsprodukte, die jemandmir in Göttingen unter Ihrem Namen vorlas, einenungewöhnlichen Eindruck auf mich machten. Indessen,ich gestehe Ihnen offen, war dieser Eindruck nicht von
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