das tragische Mitleiden — am Ende muß sie durch dieseEhe untergehen — „Sonnenuntergang".
Übrigens sahst Du recht, die drei Bilder sind gut,Sie zeigen mein Steigen im tragischen Humor. Derzweite Teil soll noch viele solcher Klänge enthalten. Leidermuß ich, wenn ich kein Lump sein will, das Buch so raschfertig machen, daß Campe sehen soll, ich tue ihm waszu Gefallen und er kann sich auf mich verlassen. Ichdenke noch einige Tage vor dem 15. dort zu sein, dannfängt der Druck an, und ich denke ganz bestimmt, damitschnell zu Ende zu kommen. Ich befinde mich ziemlichschlecht. —
„Unauslöschliches Gelächter" ist ein homerischerAusdruck und muß bleiben.
Ist das Wort „Josty-Baisers" nicht richtig ge-schrieben, so ändre es. — Bitte, bitte, wenn Du mirdie Nr. 307 der „Hallischen Literaturzeitung" auf einenTag herschicken kannst, so tue es. —
Es ist mir lieb, daß Campe etwas von Jmmermannverlegen will; ich hatte Jmmermann darauf hingewiesen,daß mit ihm etwas Vernünftiges anzufangen ist, weilich auch weiß, daß ich dem Jmmermann dadurch einengroßen Dienst leiste. Es macht mir unsägliche Freude,dem Jmmermann bei solchen Gelegenheiten zu zeigen,wie sehr mir seine Interessen am Herzen liegen. — In-dessen, versteh mich nicht falsch, Campes Interesse liegtmir ebenfalls am Herzen. —
Dank für den närrischen Klabautermann. — DenJan von Gent habe ich schon gestern abend zu gebrauchengewußt. — Ich muß in Hamburg eine stille Wohnunghaben, die zwischen der Druckerei und dem Alsterpavillon
238