Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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sehr gefallen, und ist im Grunde ein zusammengewürfel-tes Lappenwerk. An die Fortsetzung meines armenRabbi darf ich in diesem Augenblick nicht gehen. Nurdann und wann kann ich Stückchen meiner Memoirenschreiben, die einst zusammengeflickt werden. O Flick-wcrk! Ferner schleppe ich mich mit den Ideen zu einerMenge poetischer und unpoetischer Meisterwerke. Unteranderm will ich auch eine lateinische Abhandlung überdie Todesstrafe schreiben. Versteht sich: dagegen.Beccaria ist tot, und kann mich nicht mehr des Dieb-stahls anklagen. Ich werde systematisch auf den Ge-dankendiebstahl ausgehen.

78. An Ludwig Robert.

Göttingen, den 4. März 1825.

Lieber Robert! Da ich just jetzt in einer Be-drängnis stecke, wo ich nicht imstande bin, Ihrer liebenFrau zu schreiben, und dennoch ich gern wissen lassenmöchte, was sich aus ihren Brief vom 18. Februar be-zieht, so schreibe ich Ihnen, mit dem ich weniger Wortezu machen brauche.

Sagen Sie daher unsrer lieben Türkin: erstens,daß ich Sie und sie liebe, zweitens, daß ich sie in HinsichtderRheinblüten" gewiß nicht im Stich lassen werde.Wie sauer es mir wird, dieses Versprechen zu erfüllen,davon haben Sie keinen Begriff. Von meiner Ab-neigung gegen die Almanachsliteratur überhaupt willich gar nicht sprechen; sowie auch nicht von den Be-denklichkeiten, die ich jetzt zu nehmen habe bei jederZeile, die ich drucken lasse. Ich will nur erwähnen,

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