Berlin, bei Wilh. Logier" zum Rezensieren übergeben.Auch habe ich dieser Tage von Bopp einen sehr freund-schaftlichen Brief erhalten. Ich erwarte von Dir, daßDu benanntes Werk lesen und mir viel Gelehrtes undGeistreiches darüber schreiben wirst, und zwar so baldals möglich, damit ich Dich geistig plündere. Wenndie Rezension geschrieben und gedruckt, so wünsche ich,daß Du sie an Bopp mitteilest und ihm manches von mirsagst. Ich werde sie Dir mit einem Brief an Bopp zuseiner Zeit schicken.
73. An Moritz Embken.
Göttinge», den ». August Mi,
Ich kann es nicht aussprechen, wie sehr michMutters Zeilen und Ihre Nachschrift entzückte! — Ichgratuliere Ihnen zu dem kleinen süßen Töchterchen, undwünsche, daß es seiner kleinen süßen Mutter gleich werde,Tag und Nacht mußte ich an unser liebes Lottchendenken, meine Gedanken waren ständig auf dem Ncuen-wall, in einem der niedlichen Zimmer. Ich habe seiteiniger Zeit mit großer Freude wahrgenommen, daß Sie,lieber Moritz, täglich mehr und mehr das Geheimnisergründen, wie man mit unserem lieben Lottchen glück-lich leben und sie selbst beglücken kann. Ich wußtewohl, daß ein so gescheiter und braver Mann, wie Siees sind, am Ende hinter das Geheimnis kommen undsolches anwenden würde, so wie ich auch wußte, daßein so liebes Kind wie unser Lottchen, sich immerliebenswürdig und kindlich folgsam zeigen würde, wennman sie recht behandelt, nämlich wie ein geliebtes Kind,
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