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1 (1906)
Entstehung
Seite
150
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sind dort angeschlagen. Es ist wohl von mir nirgendsmehr die Rede? O, Böhringer! Böhringer! laß michmit Dir tauschen! Ich glaube, Dümmler hat mcimAnweisung, an die meisten Redaktionen der ZeitschrifterEremplare zu schicken, nicht ausgeübt. Forsche ihn dochdarüber aus. Vergiß nicht! Wenn Du Dir mal ei»Vergnügen machen willst, so lese dieCorinna" vorMadame Stasl; es wird Dich ansprechen. Machedoch, daß Gans sein Versprechen hält und mir das Erb-recht schickt.

51. An Josef Lehmann.

Lüneburg, den 28. November tLSZ,Lieber Lehmann!

Ihr letzter Brief hat mich, wie gewöhnlich, erfreutals ein Zeichen Ihrer Freundschaft. Doch Hab ich michüber denselben zu beklagen; er scheint mir zu knapp. DasFormat ist zu klein, und Ihre Buchstaben sind zu groß;und ich bin doch immer begierig, viel von Ihnen zu er-fahren. Wie leben Sie, wie geht's Ihnen? Was machtIhre Muse? Ich bekomme hier keine Zeitschriften zusehen, und der H. A n s e l m i wird mir fremd; nicht derLehmann. Was mich betrifft, so arbeite ich jetztviel, freilich bloß ernsthafte Sachen und Brotstudien.Das Versemachen Hab ich auf bessere Zeiten verspart;und wozu soll ich sie auch machen? Nur das Gemeineund Schlechte herrscht, und ich will diese Herrschaft nichtanerkennen. Noch viel weniger aber gelüstet mich'snach Martyrkronen. Was ich für die Zukunft bcab-

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