Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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aufkommen läßt, für welches unsere Sprache kein Worthat, ein Gefühl, worin die alte Liebe noch immer lebt,aber mit Rhabarber, Unwillen und Tod vermischt ist.Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll, und in Ver-zweiflung darüber sind mir die Zahnschmerzen ver-gangen.

Leben Sie wohl, bleiben Sie mir gewogen, grüßenSie mir Ihre schöne Frau, sagen Sie ihr, daß ich dieRheinblüten" von 1824 gelesen ich darf nicht dar-über sprechen, sonst kostet es zu viel Papier, bloß amJulian" hatte ich was auszusetzen und sein Sie ver-sichert, daß ich Sie liebe.

H. Heine.

Ich habe, seit ich in Hamburg war, keine Blätterzu Gesicht bekommen, und Ihr Festspiel auf GoethesGeburtstag, wovon man mir viel Schönes erzählt, habeich noch nicht gelesen. DasMorgenblatt" ist ein sehrgutes Blatt, und ich bin auch gesonnen, in der Folgeeinige kleineGedichte darin abdrucken zu lassen. Ichmöchtewohl von Ihnen wissen, ob ich mich der Redaktion vorherzum Mitarbeiter anbieten muß, ehe ich die Beiträgeeinschicke.

Der Obige.

Hitzigs Büchlein über Werner habe ich gelesen;Eiter! Nichts als Eiter! Auch Hoffmanns Nachlaß-fratzen von demselben Hab ich gelesen und bin fast seekrankdavon geworden. Ferner las ich JmmermannsPerian-der"; es ist das schlechteste Meisterstück, das ich kenne.Barnhagens Zusammenstellung über Goethe Hab' ich zu

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