Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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Es wäre mir sehr lieb, wenn dies so bald als mög-lich geschähe, da ich mich schon in Hamburg geäußert,daß ich etwas über Methfessel sagen wolle. Ich wünschezwei Eremplare des Abdrucks hergeschickt zu bekommen;entschuldigen Sie diese Mühe. Ich denke bald etwasGutes für denGesellschafter" liefern zu können, ichhabe diesen ganzen Sommer mich bloß mit meiner Ge-sundheitsherstellung beschäftigt und keine Zeile ge-schrieben. Jetzt quälen mich juristische Arbeiten, da ichmein juristisches Studium bald zu vollenden gedenke,damit die holde Justitia mir Brot gebe. Sie sehen,mein Plan, nach Paris zu reisen, ist auf die Seite ge-legt, statt dessen will ich noch ein Jahr in Göttingenleben. Ich bleibe indessen noch einige Monate in Lüne-burg, und meine Adresse bleibt: H. H. Ztuck. juris aufdem Markt in Lüneburg. In dem Or. Christiani hierhabe ich einen sehr geehrten und literarischgebildeten Mann gefunden. Er hat mir ver-sprochen, bald Beiträge für denGesellschafter"zu liefern, unter denen einige höchst gelungeneÜbersetzungen aus dem Dänischen Ihren Beifallfinden werden.

Ich kann Ihnen nicht oft genug wiederholen, daßalles, was Sie für die Verbreitung meiner Tragödientun, Ihnen im Himmel vergütet wird. Am Rhein möchteman den unkatholischenAlmansor" gern ignorieren, inVraunschweig, wo ihn der echt poetische Klingemannnach seiner Bearbeitung aufs Theater gebracht, ist erausgepfiffen worden; in Braunschweig lebt auchmein Busenfreund Köchy. Leben Sie wohl, behaltenSie mich lieb, grüßen Sie mir Ihre Frau, sowie Herrn

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