steht. Besonders sagen Sie mir, was Gans macht. Ichgetraue mich nicht, ihm zu schreiben; wenn ich ihm etwasmitzuteilen hätte, würde ich es lieber gleich ins Jn-tclligenzblatt setzen lassen. Sagen Sie ihm, daß ich ihnliebe — das ist die Hauptsache, alles andere ist Kohl!
Auch erwarte ich, daß Sie, der alle Blatter liest,mich gleich davon in Kenntnis setzen, wenn irgendwo einAusfall auf mich, besonders in Hinsicht der Religion,zu finden ist. Sie wissen, inwiefern mich das sehr in-teressiert. Hier bekomme ich nur dann und wann undzufällig ein Blatt zu lesen.
Ich habe noch immer nicht die Hoffnung aufge-geben, den „Ratcliff" aufgeführt zu sehen, obschon ichkeine Schauspieler kajoliert und keine Schauspielerinfetiert habe, und es überhaupt nicht verstehe, etwas müh-sam auf die Bretter hinauf zu schmuggeln. Ich denke,das Schreiben und Sprechen über das Stück bringt esauf die Bühne.
Leben Sie wohl, und bleiben Sie gewogen IhremSie liebenden Freunde
H. H e i n e.
Grüßen Sie mir die Herren Veit.
Meine Adresse bleibt dieselbe, wenn ich auch von
hier abreise.
38. An Leopold Zunz.
Lüneburg, den 27. Juni t823.
Auch bitte ich, die Frau Doktorin Zunz recht herz-lich von mir zu grüßen. Leben Sie wohl, und seien Sie
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