von unserem Herrgott, daß er mich jetzt mit diesenSchmerzen plagt; ja, es ist sogar unpolitisch von demalten Herrn, da er weiß, daß ich so viel für ihn tunmöchte. Oder ist der alte Freiherr von Sinai und Allein-herrscher Judäas ebenfalls aufgeklärt worden, und hatseine Nationalität abgelegt, und gibt seine Ansprücheund seine Anhänger auf, zum Besten einiger vagen, kos-mopolitischen Ideen? Ich fürchte, der alte Herr hat denKopf verloren, und mit Recht mag ihm le petir juikst'Xmsterckam ins Ohr sagen: „Lnlre nous. Monsieur,vous n'existe? pss." Und wir? wir existieren? Um desHimmels willen, sag nicht noch einmal, daß ich bloßeine Idee sei! Ich ärgere mich toll darüber. Meinet-halben könnt Ihr alle zu Ideen werden: nur laßt michungeschoren. Weil Du und der alte Friedländer undGans zu Ideen geworden seid, wollt Ihr mich jetzt auchverführen und zu einer Idee machen. Rubo lob ich, denhabt Ihr nicht dazu bekommen können. Der Lehmannmöchte gern Idee werden, und kann nicht. Was gehtmich der kleine Marcus an mit seinem Demonstrieren,daß ich eine Idee sei — seine Magd weiß es besser. DieDotorin Zunz hat mir mit tränenden (Judaism)Augen geklagt, daß man ihren Mann ebenfalls zur Ideemachen wollte, und daß sie dadurch all seine Kraft undSaft verlöre, Jost hätte sich deshalb vom Vereine zurück-gezogen, und Auerbach sei mal dadurch krank geworden.Ich verbitte mir auch alle übrigen Anzüglichkeiten, daßDu noch nicht weißt, welche Idee ich sei, — welches soviel heißt, als sei ich eine sonderbare Idee; und „sonder-bar" ist Tusch.
Genug des aberwitzigen Gewäsches. In einigen
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