gewesen wäre. Wenn Dir Dienstag und Montag abendviele barocke Gefühle durch das Gemüt gezogen sind,so erkläre Dir das nur durch den sympathetischenRapport. Wenn ich nächstens von guten Gedanken über-ichlichen werde oder gar Hegelsche Ideen plötzlich in denKopf bekomme, so will ich mir das auf ähnliche Weiseerklären. — Ich habe in Lübtheen einen Wagen ge-nommen und bin Mittwoch um 5 Uhr nachmittags beimeiner Familie angelangt. Du siehst, ich habe Mitt-woch nacht in Lübtheen geschlafen, wo mich die aller-satalsten Träume plagten. Ich sah eine Menge Men-schen, die mich auslachten, sogar kleine Kinder lachte«über mich, und ich lief schäumend vor Arger zu Dir,mein guter Moser, und Du öffnetest mir Deine Freundes-arme, und sprachest mir Trost ein, und sagtest mir, ichsolle mir nichts zu Gemütc führen, denn ich sei ja nureine Idee, und um mir zu beweisen, daß ich nur eineIdee sei, griffest Du hastig nach Hegels Logik und zeigtestmir eine konfuse Stelle darin, und Gans klopfte ansFenster, — ich aber sprang wütend im Zimmer herumund schrie: „Ich bin keine Idee, und weiß nichts voneiner Idee, und Hab mein Lebtag keine Idee gehabt." —Es war ein schauderhafter Traum, ich erinnere mich,Gans schrie noch lauter, und auf seiner Schulter saßder kleine Marcus und schrie mit unheimlich heisererStimme die Zitate hinzu und lächelte auf eine so gräß-lich freundliche Weise, daß ich vor Angst aufwachte.
Ich übergehe den anderen fatalen Traum: wie derTr . . . . doktor Oppert in seiner Equipage bei mir ver-fuhr, mit seinen Orden lind in weißseidenen Strümpfenin meine Stube trat und mir im Vertrauen erzählte, er
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