mir sagten, auch Musik in der Stimme und in denFingerspitzen — was kann ein Erdensohn mehr ver-langen von einem Weibe? Ist ein solches nicht einwandelndes Paradies? Ich wünsche Ihnen Glück zumBesitze desselben. Ich Ritter von der traurigen Gestaltwerde nie eines solchen teilhastig werden können, und,wie die Weiber im Koran, muß ich mich mit dem bloßenAnblick des Paradieses begnügen. Es muß Ihnen jetztnicht mehr so drückend sein, daß Sie von Deutschlandabgeschnitten sind; dieses letztere wird zwar in Deutsch-land, besonders am Rhein und in Westfalen, wo Siejetzt viele Freunde haben, vielfach bedauert; doch meistensaus patriotischem Eigennutze, wie kürzlich im „West-fälischen Anzeiger", wo heftig geklagt ward, daß derMann, der am rüstigsten für deutsche Geschichte arbeitenkonnte, jetzt in Sarmatien junge Bären dressieren muß.Was ich über diesen Punkt im „Gesellschafter" aus-sprach, war nichts mehr, als deutsche Schuldigkeit; ichhabe in zweckmäßigen Privatmittcilungen besseres da-rüber gesagt, und Sie werden in der Folge sehen, wiealles, was Sie betrifft oder betreffen kann, mir amHerzen liegt.
Ich habe mit lachender Gleichgültigkeit den dummenBrief gelesen, der im „Gesellschafter" gegen mein Me-moire über Polen abgedruckt war; daß in den PosenerFeitungsblättern noch fischweibrigere Schimpfreden gegenmich geführt worden, hörte ich bald darauf, und habemir diese Tage jene Blätter zu verschaffen gewußt. Daßich hierbei ebenfalls nur die Achsel zuckte, können Sie sichwohl vorstellen; doch mit Unwillen und Ekel erfülltemich die gemeine, unter gesitteten Menschen unerhörte
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