beigetragen haben, daß ich in vierzehn Tagen von hierabreise. Ich bitte Sie daher, wenn Sie mir schreiben,folgende Adresse zu machen: „An H. Heine, abzugebenbei M. Moser, Neue Friedrichsstraße Nr. 47". Dieserschickt mir die Briese nach. Von hier reise ich nachLüneburg, wo ich im Schöße meiner Familie einigeMonate zubringe; von da reise ich durch Westfalen und— wie Sie wohl denken können, über Münster — nachdem Rhein, und diesen Herbst bin ich in Paris. Dortwill ich noch einige Zeit studieren und mich in die diplo-matische Karriere lancieren. Ich habe letztere schon längstins Auge gefaßt, und ich stimme daher ganz damit über-ein, was Sie mir darüber schreiben. Dieser Punkt bietetso vielen Stoff zu Betrachtungen, daß ich mich nicht soganz in der Kürze darüber aussprechen könnte. Ihnenwürde es nicht so sehr schwer werden, wenn Sie stch insdiplomatische Fach werfen wollen, und das beste undeffektivste Mittel, das ich Ihnen dazu raten und vor-schlagen könnte, wäre, daß Sie bei einer guten Gelegen-heit eine Broschüre schrieben, welche die Aufmerksamkeitder Diplomaten reizen muß. Lntre nc>us, das ist auchdas Hauptmittel, was mir zu Gebote steht. Wenn wiruns mündlich über diesen Punkt näher besprechen, undsobald ich mal in Paris, im Foyer der Diplomatie, seinwerde, mag sich manches finden, was ein solches Vor-haben am besten fördert, und es wird mir eine süßeFreude gewähren, wenn ich dazu behilflich sein kann,daß der Mann, von dessen Kraft ich so große Erwar-tungen hege, einen größeren Wirkungskreis gewinnt.Ihr Büchlein übers Duell hat mir gezeigt, was man vonIhnen in dem großen Kampfe gegen legitimen Unsinn
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