llber meine literarischen Hervorbringungen istschwerlich was zu sagen.
Ich empfehle mich herzlich dem Wohlwollen Ew.Wohlgeboren und bin mit ausgezeichneter HochachtungEuer Wohlgeboren
ganz ergebenerH. Heine.Behrenstraßc Nr. 7t, 3. Etage.
12. An I. W. v. Goethe.
Berlin, den 23. Dezember t82t.
Ich hätte hundert Gründe Ew. Erzellenz meineGedichte zu schicken. Ich will nur einen erwähnen: Ichliebe Sie. Ich glaube, das ist ein hinreichender Grund. -—Meine Poetereien, ich weiß es, haben noch wenig Wert;nur hier und da wär manches zu finden, woraus mansehen könnte, was ich mal zu geben imstande bin. Ichwar lange nicht mit mir einig über das Wesen der Poesie.Die Leute sagten mir: frage Schlegel. Der sagte mir:lese Goethe. Das Hab ich ehrlich getan, und wenn maletwas Rechts aus mir wird, so weiß ich, wem ich esverdanke.
Ich küsse die heilige Hand, die mir und dem ganzendeutschen Volke den Weg zum Himmelreich gezeigt hat,und bin Ew. Erzellenz
gehorsamster und ergebener
H. Heine, Lancl. ^uris.
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