Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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manchem fatalen Pech heimgesucht, und wurde endlichvorige Woche

wegen Übertretung der Duellgesetzeauf ein Hab Jahr konsiliiert. Nur unter dem Vorwand,daß ich zu krank sei, das Zimmer zu verlassen, hat manmir's erlaubt, noch einige Tage hier zu bleiben. An . . .kannst Du diese Nachricht zeigen, aber Du mußt ihm erstdas Wort abnehmen, daß er sie nicht weiterplappert.Denn die dortigen Düsseldorfer würden es erfahrenund nach Hause schreiben; dadurch erführe es auch meineFamilie, welches ich vermeiden will. Du kannst Dirjetzt meine Verdrießlichkeit wohl vorstellen; sehnsüchtigSpieße von Haus erwartend, Papiere aufräumend, ge-zwungen, das Zimmer zu hüten, so sitze ich schon denganzen Morgen, und schrieb soeben jemand ins Stamm-buch:

Selig dämmernd, sonder Harm,

Liegt der Mensch in Freundes Arm;

Da kommt plötzlich wic's VerhängnisDes Konziliums Bedrängnis,

Und weit fort von seinen Lieben,

Muß der Mensch sich weiter schieben.

Aber wohin soll ich mich schieben? Nach Bonngehe ich, Verhältnisse halber, auf keinen Fall zurück. Icherwarte, daß man mir von Haus die Universität be-stimmen wird, wohin ich mich begeben soll. Wahrschein-lich wird es Berlin sein. Ich werde Euch dieses näheranzeigen.

Mit Vergnügen sehe ich, daß Du Dir die Schuhemit eisernen Nägeln beschlagen hast, um besser denHelikon zu erklimmen. Ich habe mit herzlichem Wohl-

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