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sammen, als ich in den erhabenen Saal trat, wodie hochgebenedeite Göttin der Schönheit, Unsereliebe Frau von Milo, auf ihrem Postamente steht.Zu ihren Füßen lag ich lange und ich weinte soheftig, daß sich dessen ein Stein erbarmen mußte. Auchschaute die Göttin mitleidig aufmich herab, doch zugleichso trostlos als wollte sie sagen: siehst Du denn nicht,daß ich keine Arme habe und also nicht helfen kann?
Ich breche hier ab, denn ich gerathe in einenlarmoyanten Ton, der vielleicht überhand nehmenkann, wenn ich bedenke, daß ich jetzt auch von Dir,theurer Leser, Abschied nehmen soll. Eine gewisseRührung beschleicht mich bei diesem Gedanken; dennungern trenne ich mich von Dir. Der Autor ge-wöhnt sich am Ende an sein Publikum, als wärees ein vernünftiges Wesen. Auch Dich scheint eszu betrüben, daß ich Dir Valet sagen muß; Dubist gerührt, mein theurer Leser, und kostbare Perlenfallen aus Deinen Thränensäckchen. Doch beruhigeDich, wir werden uns wiedersehen in einer besserenWelt, wo ich Dir auch bessere Bücher zu schreibengedenke. Ich setze voraus, daß sich dort auch meine