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3 (1851) Romanzero
Entstehung
Seite
292
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eine Schlinge fiel, den Kopf abgeschnitten, und alsden klügsten, daß er die Wächter trunken gemacht undden aufgehängten Leichnam seines Bruders heruntergenommen habe. Als sie Das hörte, wollte sie ihnfassen; der Dieb aber streckte ihr im Dunkeln den Arm ; H l

des Todten hin, worauf sie dann Zugriff und ihn hielt,in der Meinung, seinen eigenen Arm festzuhalten; undnun ließ er denselben los und entwischte schnell zurThür hinaus. Als nun auch Dieses dem König hinter-bracht wurde, ward er ganz betroffen über die Schlauig-keit und Kühnheit des Menschen. Zuletzt soll er aberin sämmtliche Städte eine Verkündigung haben aus-gehen lassen, mit Gewährung von Straflosigkeit, undmit großen Versprechungen, wenn er sich vor seinAngesicht stellen würde. Dem habe der Dieb getrautund sich ihm gestellt; und Rhampsenitus habe ihn höch-lich bewundert, ja ihm jene Tochter zur Hausfrau ge-geben, als dem allergescheidtesten Menschen; wieferner nämlich die Aegyptier über alle Andere setzte, und ^

ihn über die Aegyptier."

(Herodot's Gedichte, zweites Buch, 1Zl> Kapitel,)