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Nächtliche Fahrt.
Es wogt das Meer, aus dem dunkeln GewölkDer Halbmond lugte scheu;
Und als wir stiegen in den Kahn,
Wir waren unsrer drei.
Es plätschert' im Wasser des Ruderschlag'sVerdrossenes Einerlei;
Weißschäumende Wellen rauschten heran,Bespritzten uns alle drei.
Sie stand im Kahn so blaß, so schlank,Und unbeweglich dabei,
Als wär' sie ein welsches Marmorbild,Dianens Conterfei.
Der Mond verbirgt sich ganz. Es pfeiftDer Nachtwind kalt vorbei;
Hoch über unfern Häuptern ertöntPlötzlich ein gellender Schrei.
Heine, Gedichte III.
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