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„Voabdil el Chico," sprach sie,„Wie ein Weib beweinst du jetzoJene Stadt, die du nicht wußtestZu vertheid'gen wie ein Mann."
Als des Königs liebste KebsinSolche harte Rede hörte,Stürzte sie aus ihrer SänfteUnd umhalste den Gebieter.
„Boabdil el Chico," sprach sie,„Tröste dich, mein Heißgeliebter,Aus dem Abgrund deines ElendsBlüht hervor ein schöner Lorbeer.
„Nicht allein der Triumphator,
Nicht allein der sieggekrönteGünstling jener blinden Göttin,
Auch der blut'ge Sohn des Unglücks,
„Auch der heldenmüth'ge Kämpfer,Der dem ungeheuren SchicksalUnterlag, wird ewig lebenIn der Menschen Angedenken."