Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
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12. Dann fahre ich in die Stadt, esse da, präparire mich aufmein Collegium, und lese von 4 bis 5 vor gerade jetzt lvti Zu-hörern. Um 5 fahre ich in der Gegend umher, und bin um 7wieder auf dem Garten, wo ich etwas kalte Schaale und Sa-lar esse, lese und spaziere dann wieder und lege mich um !>oder halb 10 zu Bett. Des Sonnabends und des Sonntags binich ganz auf dem Garten. Dieses hat geholfen, meine Heiter-keit kommt wieder,, so wie Vergnügen an der Arbeit.

Erlaube mir nun, lieber Bruder, daß ich schließen darf;sobald ich ganz hergestellt bin, werde ich einen Brief an Dichanfangen und raglich fortsetzen, der Dich naher mit meiner Lagebekannt machen soll. Noch bitte ich, mich der Jungfer Baaseund allen Freunden gehorsamst zu empfehlen, namentlich nochdem lieben Vetter. Danke ihm recht sehr für seine promte Be-sorgung meiner ungestümen Aufträge. Künftigen Sonntag esseich von seinem Schnittkohl, es würde schon eher geschehen sein,wenn mir die Erdflöhe nicht darin zuvorgekommen wären.Der Frau Schwester bezeige mein herzliches Beileid, es ist keinePhrase, die ich da schreibe, ich liebe die gute Frau, und Mitlei-den mit Kranken zu haben, hat mich der Himmel in den letzten8 Monaten gründlich gelehrt. Lebe recht Wohl. Lurs nt vs-loss. Was doch die Römer für Leute müssen gewesen sein,ihre Briefe immer mit Luis ul vsloss mogus inuluo üiügsszu schließen. Es ist Alles, mein lieber Bruder, was ich in derWelt Gottes von Dir verlange. Lebe recht wohl.