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1 (1846)
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zählen. Gruße die liebe Schwester, und die Frau Amtmännin,wünsche ihr in meinem Namen ihres vortrefflichen Sohnes we-gen Glück und lebe recht wohl. Ich bin Dein treuer Bruder.

I». 8.

Wegen der Flecken in diesem Briefe bitte ich um Vergebung.Er ist vor der Stadt in meinem Garten und Kämmerchen ge-schrieben , wo sich Briefsachen nicht so gut führen lassen.

Schließlich erinnere ich noch, daß ich bisher so sonderbareFata gehabt habe, daß ich, glaube ich, jetzt schon bei der Fa-milie ansuchen kann, mir im Stammbaum den Beinamen desEbeuthcurers zu geben. Doch davon künftig.

2.

Göttingcn, den 2l. Juni 1790.

Mein lieber Bruder!

Endlich, endlich scheint es, als wenn der Himmel mich meinenFreunden noch auf einige Zeit wiedergeben wollte. Ich findenun erst seit 8 Tagen, daß meine Kräfte und mein Muth undmeine Heiterkeit wieder kommen, ob dieses reelle oder bloß schein-bare oder Interims-Besserung sei, will ich nicht ängstlich unter-suchen, und danke dem Himmel mit Inbrunst dafür. Was ichgelitten habe, mein lieber Bruder, ist unmöglich auszudrücken, undin den letzten Zeiten, wo die Schmerzen zwar nachließen, stelltesich eine Auszehrung ein, die mich gleichgültig gegen Allesmachte, so wie auch gänzlich unfähig etwas zu unternehmen.Die geringsten Bewegungen des Gemüths oder des Leibes verur-