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wollte in Dransfeld') vergnügter leben. Das gemeine Volk isthier noch sehr zurück, das Bißchen Handel, was sie hatten, ver-lieren sie nach und nach völlig, zur größten Freude der Ham-burger, und eine elendere Polizei kenne ich nicht. Mit Vielender Vornehmen steht es nicht viel besser. — Es weht hier fast be-ständig ein unangenehmer Wind, der zuweilen so muthwilligscherzt, daß nicht allein die Mädchen ihre Mützen und der Bür-ger seine Perrücke, sondern auch sein Dach risquirt. Die schö-nen Tage sind sehr selten.
Eine Probe von jenem muß ich Ihnen doch geben: Ichsagte einmal, da es acht Tage geregnet hatte, mein Barometerwäre gestiegen, und wir hätten nun Hoffnung gutes Wetter zubekommen. Den folgenden Tag regnete es aber noch stärker,und dieses brachte einige Leute so auf, daß sie sagten, sie möch-ten nur wissen, was ich hier wolle, ich hätte wegbleiben können,anstatt hierher zu kommen und die Leute irre zu machen. ZumGlück wurde es den Aen Tag gut und blieb 8 Tage wenigstensziemlich heiter, wodurch sie wieder besänftigt worden sind. . . .
Leben Sie wohl und schreiben Sie mir, so oft Sie können.Ich lese Ihre Briefe gar zu gern. Von unserm HamburgerFreunde lassen Sie sich einmal eine Beschreibung von der Lagedes Baumhauses und des Fortificationshauses daselbst machenund dann denken Sie dabei, daß ich auf dem ersten etlichehalbe Tage und auf dem letztern einen der schönsten Sommer-morgen dieses Jahrs zugebracht habe. Wissen Sie, warum ichIhnen dieses rathe? Sie sollen mich einmal ein wenig benei-den, denn ich armer Teufel muß Sie leider zu oft jetzt beneiden,
') Ein kleines, damals sehr unansehnliches, Städtchen an der Straßevon Gvttingm nach Münden.