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1 (1846)
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noch hier bleiben werde bis künftigen Mittcwochen. Ich wolltemorgen abreisen, allein die Witterung ist so abscheulich gewor-den, daß ich mich mit meinem Husten nicht wagen mag. Ha-ben Sie je einen solchen Mai erlebt? Es kann nicht mehrlange dauern, und deswegen warte ich noch einen Posttag.

Mit meiner Gesundheit ist es, wie Sie sehen, noch nichtbesser, indeß doch auch nicht schlimmer. Wenn man nur spazierengehen könnte, so wollte ich wohl bald merken, wo es mit mir hin-aus wollte. Denn wenn mir Das nicht Hilst, so Hilst mir Nichts.

Es sind jetzt Komödien hier auf dem Operntheater. Ichversäume keine. Sie gcraihen zuweilen sehr gut, und da kannich mich so vergessen, daß mir 3^ Stunden kaum eine Pfcis-tabackslängc zu haben scheinen.

11.

Stade de» U. Juni 177Z.^ch hätte Ihnen schon längst geschrieben, weil ich Ihnen einigeSachen zu sagen habe, die ich kaum mehr bei mir behaltenkonnte, wenn ich nicht auf die Abdrücke der Mondkarte gewar-tet hätte. Da dachte ich (freilich von ein Bißchen Faulheit un-terstützt) mußt du doch schreiben, du willst also lieber noch ei-nen Posttag abwarten, und da wissen Sie wohl, daß man,wenn man diesem Grundsatze treu bleibt, leicht ein DutzendPosttage nach einander abpassen kann. In diesem Falle habeich mich befunden, aber nicht durch die Schuld des Druckersallein, sondern auch durch eines hiesigen braven Mannes Un-schuld. Die Abdrücke kamen in einem großen Packet von Bü-chern an diesen Mann, welches einige Zeit uneröffuet liegen ge-blieben, da man das meinige nicht darin wußte

Mciuen verloren gewesenen Koffer habe ich wieder und