Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
311
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lich, übelgenommen. Indessen habe ich schon einigemal dieEhre gehabt, daß der Abbö Rozier Etwas aus meinem Maga-zin in seine Monatsschrift ausgenommen hat, auch soll in einemder neuesten Stücke, das ich noch nicht gesehen habe, ineineCorrespvndenz mit Hrn. Ritter Michaelis über die Gewitlcrab-lciter auf Solomons Tempel übersetzt sein.

Der Gedanke über Stentorn ') hat mir eine recht herz-liche Freude gemacht. Er bat es selbst an Herrn Scheruhagengeschrieben, daß er die Kühe jetzt zur Weide laute, nichtleite. Das Lustigste bei dieser Erfindung ist, daß die Polizeiüber den Kuhglocken die Uhren auf den Kuchen vergaß, so daßwirklich neulich einmal sich glaube, es war an dem Tage derEinführung der neuen Erfindung) die Haupiuhren nicht schlu-gen, und ich glaubte, mau hätte die Schlagglocken für die Küheeingeschmolzen. In eitlem neuen Stück der Geschichte der Er-findungen könnte Hr. B. vielleicht beweisen, daß Orpheus schoneinen ähnlichen Gedanken gehabt hätte. Ich mußte auf dieMuthmaßung gereichen, denn ich sehe den ganze» Tag Schweine,Ziegen, Kühe und Menschen, die nicht viel besser sind, nach derneuen Musik laufen. Ob aber gleich die Obren der Leute hier-bei Nichts gewonnen haben, so ist es doch gut, daß das häß-liche Klatschen abgestellt -st, denn ich fürchtete wirklich neulich,daß einem Mädchen die Augen ausgehauen werden würden. Hörnergetraute die Polizei nicht wieder einzuführen, weil bald nach

ch Bezieht sich ans eine Verfügung eincS damaligen Mitgliedes derPolizcicommiffion in Göttingcn, wodurch das Peitschenknallen bei demAustreiben des Viehes verboten, und statt dessen befohlen winde, denKühen Glocken anzuhängen. Der Verfasser spielt hier auf ein, nichtnäher bekanntes, Epigramm Kästners an, welches er auf jenes Mit-glied, das er durch Stentor bezeichnete, gemacht hatte.