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Durch einen Zufall kam eine Öffnung in das Schiff in der Ge-gend wo mein Bette stand, und eine Welle schlug so herein,daß Alles durchnäßt wurde, ein Neger sah es und hatte so vielWeichherzigkeit in diesem großen Lärmen, und da man kaumeinen Schritt gehen konnte, mir ein anderes Bette zu bringen.Den folgenden Tag drehte sich der Wind und zwar so vortheil-haft für uns, daß wir in Zeit von 16 Stunden den ganzenFehler wieder gut machten und des Abends um lv Uhr im Ha-fen zu Harwich ankerten. Meine Krankheit auf der See dauertevon Morgens 10 Uhr bis Abends nach fünfe, und hat mich beiweitem nicht so angegriffen, als einige andere Personen aufdem Schiffe.
In Utrecht hat mir Hr. Henncrt, blos weil ich aus Güt-tingen kam, sehr viele Ehre erzeigt, er führte mich auf dasObservatorium, das unter seiner Aufsicht eben nicht sehr zu blü-hen scheint. Es liegt an der westlichen Seite der Stadt aufdem Walle, und Hr. Henncrt wohnt an der östlichen auch bei-nah auf dem Walle, eine gute halbe Stunde davon, sonst aberist ein kleines Auditorium da, wo Hr. Hennert zuweilen dieAstronomie liest, auch wohnen Leute in den untersten Etagen,so daß er seine Bequemlichkeit haben kann. Der Thurm istziemlich hoch, 4 eckig, oben steht ein kleines rundes Gebäudedarauf, welches ein bewegliches Dach von Holz mit Blei gedeckthat, rings um dieses runde Häuschen bleibt ein sehr bequemerPlatz für große Tubos, in allen diesen Stücken ist es bequemerals das göttingische. Einen Mauerquadranten haben sie nicht,aber ein vortreffliches Passageinstrumcnt, und ein besonderes In-strument für correspondirende Sonnenhöhen, von einem Eng-länder vortrefflich gearbeitet, einen Azimuthalquadrantcn undeinen andern von 2'/^ Fuß, der auch zu Messungen auf dem Felde