'"I, iPrrch« M !Es sM
>ld III U,N iil, l>!
M- h», IlU jllj?MÜI, III
La «k»iunifttt«chi p »>>,-,«! iitiiiiiNI. l«l!lDji!«Äi».»^ij Ii»'aistM i"'
:a
l«i I«''?
.Ml'
der Mitte des Leibes fdsll. nach hinten) mit 2 Polstern versehenhat, die man Hinterbacken nennt. Sieh, lieber Kleiner, diesebeiden Dinge haben sonst keinen Nutzen in der Welt als folgen-den, der sich füglich unter 4 Nummern bringen läßt: 1. beiErlernung der lateinischen Sprache und des Christentbums, oderbei Ungezogenheiten, darauf anfangs mit der Hand geklappt undbei reiferm Verstände mit Ruthen gestrichen zu werden; 2. daraufzu fallen. Wenn Du also merkst, daß der Fall aus den Kopfgehen würde, so gibst Du dir einen Schwung, und fällst aufdie rcsp. Fallkifsen; 3. sich darauf niederzulassen oder zu setzen.Weil nämlich die Stühle der Patriarchen von Holz oder Steinwaren, so mußte die Natur die Kissen am Leibe anbringen.Heut zu Tage, da, zumal die Vornehmen, diese natürlichenPolster öfters verspielen, hat man die Hinterbacken auf denStühlen selbst angebracht; 4. und das ist ein Hauptgebrauch.Wenn Dich ein schlechter Junge schimpft, der nicht einmal Herzhat, Dir so lange Stich zu halten, bis Du ihm ein paar Ohr-feigen geben kannst, so machst Du deinen Rock hinten auseinan-der und weist ihm deine Polster. Diese Rache trägt, je nachdemder Feind gute Augen hat, weiter als eine gezogene Büchse odereine Feldschlange, und tobtet Niemanden, darf aber auch niegebraucht werden, als da, wo keine Hoffnung ist, einen Schur-ken mit dem Arm oder dem Degen zu erreichen. — Bei ge-lehrten Streitigkeiten gilt indessen diese Art von Gegenwehr nicht.Die Gelehrten haben einen ganz eigenen Hintern, den man denmoralischen zu nennen Pflegt, und der nicht in der Mittedes Systems liegt. Wie man sich den einander weiset, wirstDu auf Universitäten lernen, wo man reichlich Gelegenheit fin-det sich zu unterrichten: die Wissenschaft heißt die Polemik.
Liebster Freund, verzeihen Sie mir diesen kleinen Muth-