Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
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aus, daß ich Ihren lieben Brief etwas spat beantworte; eigent-lich hätte ich sagen sollen: erklären Sie, lieber freundschaftlicherMann, Ihrer Frau Liebsten, daß meine etwas verspätete Ant-wort nicht aus Nachlässigkeit fließe. Denn Sie, weiß ich, ken-nen mich, und wissen, wie sehr mich Alles interessirt was Sieangeht, uno wie viel Vergnügen mir jeder Umstand macht, dermich in nähere Verbindung mit Ihnen und Ihrer Familiebringt. Also es lebe der Dauphin, Bernhard derErste, und seine wackern Altern, und tausendfachen Dank für dieEhre der Gevatterschaft. Ich war wirklich Willens dem Klei-nen selbst zu schreiben, und ich bedachte erst sehr spät, daß erden Brief schwerlich würde lesen können. Er fing also an:Willkommen lieber Kleiner in diesem Jammcrlhal! Es freutmich ungemein, Dich hier zu sehen, allein nimm Dich in Acht,Du kannst gar nicht glauben, was das für ein Nest ist, dieWelt. Wenn du glücklich sein willst, so halte Dich ums Him-mclswillen mit deinem Fuhrwerke auf der Chaussee, denn sonstriskirst Du, daß Dir die Pfaffen die Pferde ausspannen, undda sitzest Du denn, oder kürzer: thue in allen Stücken wie Deinbraver Vater, und in den allerwenigsten wie Dein braver Palhe,so kann es Dir nicht fehlen. Übrigens weine mir nicht zu viel,zumal sei des Nachts ruhig und bedenke, daß Deine rechtschaf-fene Mutter auch schlafen will und daß sie am Tage, wenn Duschläfst, mehr zu thun hat als auch zu schlafen. Fängst Duan zu laufen, so will ich Dir zwar erlauben zu fallen, dennein rechtschaffener Junge fallt wenigstens des Tages dreimal.Stürze mir aber ja Nicht auf den sogenannten Hirnkasten, dennden hat Dir der liebe Gott gegeben um Compendia zu schrei-ben; und nicht auf die Nase, denn die dient Brillen darauf zusetzen. Sondern Du wirst bald finden, daß Dich die Natur in