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thig ist; auch ob man langsamer über die Straße gehen mußals vorher, und wie viel Zeit Sie etwa jetzt brauchen, vom Thornach der neuen Rathhaustreppe zu gehen z auch ob man denAbendsegen in demselben Tone wie vorher lesen darf, ohne zuhusten, wenn man anfängt; und ob man des Nachts nothwen-dig an der Seite schlafen muß, wo die Wiege steht, oder obman sich hinten an die Wand legen kann; und ob es durchausnöthig ist, dem Gesinde im Hause, zumal den Dienstmädchen,mir ernsthaftem Gesicht und gutem Exempel vorzugehen? —Sehen Sie, lieber Mann, das sind Hauptfragen, die, wennsie mir gehörig gelös't werden, mich wohl gar selbst noch ein-mal dahin bringen könnten, wo Sie jetzt sind.
Doch, mein lieber Hollenberg, allen Scherz bei Seite.Sie haben mir mit Ihrem Briefe eine Freude gemacht, die michbis zu Thränen gerührt hat. — Ich sehe, Sie sind glücklich;was Sie mich von Ihrer vortrefflichen Liebsten haben wissenlassen, beweist dieses unwidersprechlich, und ich nehme so vie-len wahren Antheil an Allem was Sie angeht, daß Ihr Glückjederzeit keinen geringen Theil des meinigen ausmacht. Behal-ten Sie mir ferner Ihre Liebe wie bisher, und erwerben Siemir die Freundschaft Ihrer, wie ich aus den wenigen Zeilengelesen habe, edeldenkenden Frau'). Und wenn Sie einmalmit einem kleinen Jungen erfreut werden, so dediciren Sie diesen
Ihremewig treuen Freunde w.
') Ich hatte ihm einige Zeilen aus einem Briefe meiner Frau, anmich (bei meiner Geschästsabwesenheit) geschrieben, mit der Scheere aus-geschnitten, in Original zugesandt, um ihn mit der Dcnkungsart dieserFrau bekannt zu machen.
Anmerk, Hollciibergs.
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