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dieses ist der Grund, warum ich mich Ihne», werthester Freund,schon schließend empfehlen muß.
8.
Göttingen, den 18. Januar 1773.
Als Schriftsteller und Weltwciser muß Ihnen bekannt sein,daß Denken und Schreiben zweierlei ist; und daß das Eine ohnedas Andere sehr gut bestehen kann. Eben so ist es nun auchmit dem an einen Denken und an einen Schreiben. Der Him-mel weiß, wie oft ich an Sie gedacht habe, was auch die. Post-verwalter von meinem an Sie Denken sagen mögen. Aufrich-tig zu sein, so war die erste Veranlassung zu meinem Still-schweigen, daß ich Ihren Brief verlegt hatte, worin Sie mireine Frage thaten, wegen eines deutschen Gelehrten, dessen ichmich nun nicht mehr erinnern kann. Aus einer Nachlässigkeitwird ein Sündchcn, aus einem Sündchen eine Sünde, und dahat man genug zu thun, daß einen der Teufel nicht gar holt...
Feuer hatten wir hier kürzlich zweimal. Einmal bei Bos-siegel und einmal bei Buttner, das letztere war mir so nahe,bei einem entsetzlichen Sturm aus Westen, daß vermuthlich selbstWacker nicht sicher würde gewesen sein, wenn es ausgebrochenwäre. So aber blieb es im Auditorio von Blumenbach allein.
Ihren Brief anI.... habe ich sogleich bestellen lassen. —Ich weiß nicht, K... ist mir seit einiger Zeit sehr falsch. Hatauch schon Hiebe gegeben. Ich denke immer, er ist mein Lehrer,und verhalte mich leidend .....