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lei Nachrichten von ihm gesammelt, so daß, wenn ich jetzt vonihm träume, wir uns ziemlich verstehen. Ehe ich es vergesse,muß ich Ihnen sagen, daß nunmehr im neuesten Stuck derallgem. D. Bibliothek eine vortreffliche Recension von Lava-tcrs Werke steht. Es ist das Beste, was ich noch darüber gele-sen habe; und ich möchte schier mit Friedrich Eckard sa-gen, fast so gut, als wenn ich sie selbst geschrieben hätte.
Da Herr De Luc nur allein bei mir speisen wollte undalle Einladungen rund abschlug, so gab ich, um ihn einigenmeiner Freunde näher bekannt zu machen, ein kleines Abendes-sen, wozu ich Kästner, Heyne, Gatterer, Dieze, Mei-ster, Blumenbach u. s. w. einlud. D e Luc, der überhauptkein großer Abendesser ist, aß wenig, sprach aber desto mehr.Kästner, bei dem er saß, bemerkte dieses und schickte mir amfolgenden Morgen schon vor 9 Uhr nachstehendes Sinngedicht,das fürwahr nicht übel ist. —
'Noch ist zu merken, daßschmecken ließ.
A n H r. Prof.
Du ladest zwanzig Mann, und dem De Luc zu EhrenSeh' ich sie manches Glas und manche Schüssel leeren,
Wenn Er, als wär' der Mund zum Sprechen nur bestimmt,Die Flasche ruhig läßt und keinen Teller nimmt.
So war ein Opfer sonst, nach frommer Alten Weise,Dampf für die Gottheit nur, doch für die Priester Speise.
Kästner.
Neuigkeiten weiß ich, glaube ich, gar keine. Daß unserGeneral vorgestern begraben worden, wissen Sie vermuthlichschon. — Die Elektricität des Zitteraals > an welcher man inden neuesten Tagen wieder zu zweifeln anfing, ist nunmehr»
es sich Kästner selbst sehr gutLichtenberg.