Ew. Wohlgebor. zu ersuchen, ihm doch die Spiegel und Glä-ser zu einem IVfüßigeu Teleskop nach Ihrer Art und unterIhrer Aufsicht gütigst verfertigen zu lassen, allein ohne alleFassung weil er selbst wirklich einen unserer besten Mechani-ker bei sich hat und reichlich besoldet. Sollten Spiegel undGläser zu einem tÄfüßigeu etwa fertig sein, so wäre er Wil-lens ihn statt des Ilssüßigen zu nehmen. Ist aber noch Nichtsfertig, so wünscht er bloß ein Ivfüßiges. Um wegen derBezahlung Ew. Wohlgebor, ganz außer aller Sorge zu setzen,obgleich dieser vortreffliche .Prinz äußerst richtig ist, so werde ichdoch Sorge tragen, daß Dieselben die Instrumente nicht eherabzuschicken nöthig haben, bis das Geld in Ihren Händen ist.Dürfte ich Wohl Ew. Wohlgebor, gehorsamst ersuchen, mich dochsobald es die Umstände verstatten mit einer gütigen Antwortüber diesen Punkt zu beehren? Jm'Vorbeigehen merke ich nochan, daß unser König und dieser Herzog Geschwisterkinder sind,die Mutter des Königs und der Vater des Prinzen waren Ge-schwister. —
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Göltingen, den 4. Juni 173S,
iAer Überbringer dieses Briefes ist Hr. Amtmann Niemannaus Lauenstcin, ein vortrefflicher Mann, der als wahrer Pa-triot reiset und England hauptsächlich wegen des Processes Theeraus Steinkohlen zu bereiten, besucht, weil Lauenstcin vortreff-liche Kohlenbergwerke besitzt. Da er gewiß seinen großen Lauds-
In dem hannoverschen Frirstcnthuin Calenberg.