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1 (1846)
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Lebt recht wohl, Mutter und Töchter, und vergeht einenschlechten Besucher aber wahren Freund nicht. Die Besuchersind nicht immer die besten Freunde, und die besten Freundebesuchen einen zuweilen aus Ursachen nicht. Adieu.

Ich bin so äußerst müde, daß ich nur gerade dieses nochsagen kann.

In Celle haben wir um l Uhr des Nachts zu Abend ge-speist.

36.

Göttingen, den 7. Mai 17gg

Wach Leipzig.)

tausendfachen Dank sage ich Dir für Deinen vortrefflichen Brief.Ich habe ihn Wohl 10 mal gelesen, um die wahre Herzlichkeitrecht zu schmecken, wovon er überfließt. Er hat mich sehr gerührt,so wie Dein Abschied, der mir noch immer in Gedanken liegt.Ich erkenne Deine väterliche Freundschaft gewiß und werde dasAndenken an sie nur mit meinem Leben verlieren. Komme nurja bald und gesund wieder zurück, guter Mann.

Mit meiner Gesundheit will es noch nicht recht fort, zumalmacht mir das Abzehren etwas bange, auch hat sich mein Appe-tit gar merklich verloren. Indessen habe ich 3 Tage auf demGarten zugebracht und gestern mein Collegium angefangen.Es ging so leidlich, allein nach der Stunde bekam ich meinHerzklopfen in einem solchen Grade, wie ich es noch nicht ge-habt habe. Gott weiß was daraus werden wird. Man räthmir von allen Seiten, ich solle fortfahren. Ich habe 97 Zuhö-rer und denke, die lvv sollen auch voll werden. Die Stube ist