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die Nachtigallen. Sie werfen Wielanden vor, daß er die jungeUnschuld am Altar der Wollust schlachtet, b oß weil der Mannunter so vielen verdienstlichen Werken, die die junge Unschuldnicht einmal versteht, auch ein paar allzu freie Gedichte gemachthat, die noch überdas mehr wahres Dichtergenie verrathcn, alsalle die Oden von falschem Patriotismus für ein Vaterland, des-sen bester Theil alles das Zeug zum Henker wünscht. Die Un-schuld der Mädchen ist in den letzten 10 Jahren, da die komi-schen Erzählungen heraus sind, nicht um ein Haar leichter zuschlachten gewesen als vorher, hingegen sieht man täglich, wieder gesunde Menschenverstand unter Odenklang am Altar desmystischen Nonsenses stirbt. Hr. Hölty ist, meines Erachtens,ein wahres Dichtergenie und gewiß ein Verlust für den Musen-almanach, Claudius in seiner Art, wenn er weniger Originalscheinen wollte. Mich dünkt, so wie Hölty zuweilen zu dichten,dazu gehört natürliche Anlage, allein wie die meisten Übrigen,weiter Nichts, als daß man ein viertel Jahr ähnliche Werkchenliest. Lebe wohl.
28.
London, den 15ten Febr. 177S.
9^un das ist brav, wahrlich brav, das schwört eine deutscheSeele auf englischem, klassischen Grund und Boden. Chnstel-chcn wieder ein Mädchen? Noch nicht zufrieden, Louischen undFritzchen der Welt gegeben zu haben? Zwei Püppchcn, wor-über Mancher sich den Kopf zerbräche und doch nicht heraus-brächte. Ein niedliches kleines Mädchen also. Wahrhaf-tig wenn ich so niedlich wäre als ich klein bin, so sollte ihr