115
' jliiz,
"" rz !»iz" ?Ä!W lrr limritt -i ti»>;!! Uli, I»it Ä iilllti^ll's, iz-
Ni «I
z zrÄ l» v>5 icic-Ällhrchr Ii ZW
!t Ä dÄ>'---5n. ^ ^ichA
xA'Mnl«
»„« 1'^.' ... —'
' ,.. >Ä«
. . '!. '' '---^ ...M
che». So sei es denn, dachte ich, zupfte noch einmal an mei-ner Weste und Halsbinde und inarschirte hinein.
Meine Wertheste Frau Gavatterin, Ihr ergebenst gehorsam-ster Diener und Freund.
1V.
I>. !>.
Stade, den 23sten Juni 1773.
Also bist Du wieder in Göttingen? Ich habe das nicht
gewußt, sonst halte ich schon längst geschrieben. Ob ich ewigmit Dir zürnen will? Nein, gewißlich nicht. Ewig zürnen istmeine Sache nicht, sondern kurz und gut. Hr. Kaltenhofer hatmir Abdrücke geschickt. Sie haben mir auch nicht gefallen.Gar nicht. Ich habe ihm eine andere Manier vorgeschriebenund zugleich einen Louisd'or dafür beigelegt, ich will sehen, wiedie ausfällt. Drei Dncatcn ist gewiß zu viel. Es ist mir lieb,daß Du eine Probe mit schwarzer Kunst machen läßt, ob ichgleich zweifle, ob es gerathen wird, da nur wenige Künstler inDeutschland der schwarzen Kunst gewachsen find, und außerdemdie Platte entweder bald stumpf oder die ersten Abdrücke zudunkel werden. Wir wollen sehen. Das göttingische Vaurhallwünschte ich zu sehen, aber sehen werde ich es diesen Sommernicht. In Stade gefällt es mir nicht. Die Osnabrückischen Brauerwollen mir noch nicht aus den Gedanken. Ich habe drei Wo-chen den Brunnen getrunken und gestern beschlossen, mein Hu-sten ist weg, und ich genieße größtentheils für mich selbst einerphilosophischen Ruhe. Bielleicht schicke ich Dir bald Etwas vondem Mayerschen Manuscript.
8'