Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
Seite
113
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HZ

schönen Mädchen machen Sie sich, wie ich weist, nicht viel), rei-zende Aussichten zu Wasser und zu Lande, auf Wasser und aufLand, und Umgang nur Entzückendes gewähren können. Dassollen Sie in 8 Tagen, die Sie in Hamburg zubringen, mitvollen Zügen genießen.

Eilf Briefe haben hier auf mich gewartet, und die, diesie geschrieben haben, warten alle auf Antwort. Wäre diesesnicht, so führte ich Sie jetzt ein Bißchen durch Hamburg, ichwollte wetten, Sie sollten nicht müde werden. Doch dieses ge-schieht vielleicht künftig einmal, wenn ich selbst besser zu Fußebin. Heute kann ich Sie nur eben in den Speisesaal der Kö-nigin von Dänemark zu Celle gucken lassen. Am 12ten Maium halb 8 des Abends langte ich äußerst ermüdet in Celle an.Die Ursache war, ich hatte die Nacht vorher keine Stunde ge-schlafen. Bon Hannover reiste ich in der Hoffnung ab, in Cellewenigstens bis um 4 Uhr schlafen zu können, weil die Kutschenach dem Kalender alsdann erst wieder fort geht. Allein, Ma-dam, trauen Sie keinem Kalender, Ihr Mann müßte ihn denngedruckt haben. Der verdammte Kerl hatte sich um 4 Stundenverrechnet, und die Kutsche ging um 12 ab. Ich ließ mich indas beste Wirthshaus bringen mit dem festen Entschluß, daßmeine Augen dafür, daß sie diese Nacht wieder offen stehenmußten, auch Etwas sehen sollten. Das Erste, waS sie zum Be-sten bekamen, war ein eingelegter polirter Fußboden, auf demich fast in demselben Augenblicke schon gesessen hätte, in wel-chem ich ihn erblickte. Zum Glück glitschte ich noch wider einmitleidiges Dienstmädchen, die den Fall brach. Hierauf trippelteich nach einem bepolsterten Armsessel hin, dem ich nunmehraus eigenem Entschluß den Theil meines Körpers zukommenließ, den sich der Fußboden vorher wider meinen Willen anma-VII. 8

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