Druckschrift 
1 (1846)
Entstehung
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Dieses ist die Reise, aber fast da ich sie wieder durchlese,fange ich mich an zu wundern, daß ich sv etwas Mageres habeschreiben können. Dieses Journal oder was es ist, druckt diemannichsaltigen Vergnügungen und das manuichfaltige Herzeleiddieser Reise so wenig aus, als wenn Jemand, der unsere Reisevon Langensalza nach Gotha beschreiben wollte, sagte, wir fuh-ren etwas langsam, weil der Weg nicht sonderlich war. Dennin Bückeburg, Freund, hatte ich einige Stunden, die mir derHimmel aus Nr. l. zugeworfen hatte, und zwischen Todtenhau-sen und Hille einige von der letzten Classe.

Wenn Du hieher an mich schreiben willst, so setze, abzuge-ben bei Hr. G eh e im en Secretair Voigt, man sieht hier etwasauf Etiquette. Noch zur Zeit logire ich im römischen Kaiserauf dem Markt, dem Hause, worin einmal ein gewisser Friede,der der westphäüsche heißt, geschlossen worden ist, beinah gegenüber.

Meines Bruders Brief habe ich erhalten. Du kannst ihndieses allenfalls wissen lassen, die Antwort wird weitläuftig wer-den, und deswegen muß er etwas warten. Oder schicke ihmdiesen ganzen Brief, so brauche ich von meiner Reise wenig zusagen, wenn ich an ihn schreibe. Sollten Veränderungen beidortiger Universität vorfallen, so melde mir es doch ja gleich.Und schreibe mir zuweilen, wenn ich auch gleich nicht oft schreibensollte, denn ich habe nun eine starke Correspondenz nach Han-nover, die mir viel Zeit rauben wird, und dabei nothwcndig ist.

In Hannover habe ich neulich, meines wenigen Umgangsungeachtet in 30 Häusern Abschied zu nehmen gehabt, daS wareine Zucht, du lieber Gott. Grüße nur Christelchen und alle,die sich meiner Haut erinnern. Adieu.