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1 (1846)
Entstehung
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den Adams bleiben bicr bis ich weggehe, alsdann fahre ich zudem einen, und sie zu dem andern Thore hinaus. Die Haupt-ursache warum ich schreibe ist, daß Du mir doch die EmilieGalotti von Hr. Lessing schickst, auch wenn es seinkann die Lp Ii ome vieles des Hell von diesem Jahr.In den hiesigen Vuchläden kann man doch Nichts haben, undich habe den Buchhändler Dieterich so sehr vermißt, als denGevatter. Vergiß es ja nicht, meine Address? weißt Du jain Osnabrück.

Künftigen Montag haben wir Markttag hier. Wenn ich' ^ das gewußt Härte, ich wäre zuverlässig noch ein paar Tage

länger geblieben, so aber habe ich es zu spät erfahren,i,W Da ich diesen Brief schon zusammen gelegt, und eben mit

den beiden Hm Adams im Begriff war, auf den Ägidienthurmzu steigen, erhalte ich Deinen Brief mit dem Einschluß von demHerrn Mag. Falk. Ich bin Dir deswegen recht brüderlich zugetban.

Bon dem Morde bei Weende (an der kleinen Brücke, überdie ich so oft gelacht habe, weil kein Wasser darunter ist) habeich schriftlich und mündlich Nachricht gehabt. Ich wünschte sehrden Thäter zu sehen, denn ich sehe solche Gesichter mit einemeben so großen Vergnügen als die freundlichen, obgleich mit ei-ner andern Art. Wenn Du Etwas dazu beitragen kannst, daßer in Osnabrück hingerichtet wird, so thue es ja.

Hr. Mag. Falks Brief war mir ebenfalls höchst angenehm,das ist, sehe ich, einer von den Leuten, die 10mal besser schrei-ben als sie sprechen. Sein Brief ist so voller lehrreichen undmir interessanten Nachrichten, daß ich mich nicht überwindenkonnte, auch gegen Dich meine Freude darüber zu äußern. WennDu allenfalls Gelegenheit weißt Briese nach Schwaben zu brin-gen, so lasse es mich wissen.

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