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cret. Schernhagen abgesetzt, zu weichem ich schon gesterninoitirt war. Nun simmer schöner) gibt er mir Ihren Brief.Ich lese ihn nur flüchtig durch, um zu sehen, ob er keineunangenehme Neuigkeiten enthielt. Das soll mir ein De-sert sein, dachte ich, und setzte mich an einen vergnügtenTisch. Um halb zwölf gehe ich mach meinem Quartier inder Stadt, lese Ihren Brief wohl 10 mal und gehe zurRuhe, die noch keine Viertelstunde vorbei war, als ichdie Feder ergriff, um Ihnen alles dieses zu sagen- Dieses'war der löte May, der Tag, erinnere ich mich, an welchemman in Darmstadt die Orangenbäume aus den Gewächs-häusern thut. Konnte ich ihn besser begehen?
Wenn ich bitten darf, so haben Sie die Güte und grüßenmir Boie. Er hat mir auf einen vortrefflichen lateinischenBrief, den ich ihm geschrieben habe, nicht.einmal ein Wörtchrnplattdeutsch geantwortet.
11.
Hannover, den 26. JuniuS 1772.
M a d a in l
l^ie können nicht glauben, was für ein Abend es gewesen ist.Die Lust, die den ganzen Tag über beinahe in einem kochendenZustande gewesen war, sing nun an in dem entzückendsten Gleich-gewicht zwischen Wärme und Kühlung, welches allein schon inallem Fleisch die schönsten Empfindungen hervorbringen kann,stille zu stehen. Von dem angenehmen Wasser bei meinem Gartenwurde ein so feiner Himmel zurückgeworfen, als man nur im-mer zu Darmstadt sieht. Einige Schweine, die einen feinen