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würde, doppelt beflügelt wurde. Dos war der Bediente.Aber der Herr, der log im Bette, schläfrig ohne schlafenzu können, von Kopfschmerzen geplagt, und noch mehrvon dem Urtheil, das ihm eben war gesprochen worden,diesen Nachmittäg in einer grossen Gesellschaft vir Cals spei-sew zu sollen^
Halb 9 Uhr. Der Hr. Landdrost.von Münchhausen, Verfas-ser des Hausvaters und Schwiegervater d'es Majors v. Len-the, eines Sohnes des Hr. Cammerpräsidenten, tritt indas Zimmer. Seine Absicht war, mir zu sagen, daß ermich den Mittag in seiner Chaise abholen wolle. Er bliebbis cilf, und ich vergaß mein Urtheil etwas darüber.
^ nach Eils. Ich gehe nach der Stadt, der Himmel klärtsich auf, mein Kopf auch etwas.
Halb Zwölf. Der Pcrrückenmacher fällt mit seinem Kammüber mich, und ich mit dem Messer über ein Stück Brotund Limburger Käse her, denn es wird erst um 2 Uhr ge>gessen. Er kämmt und ich kaue bis V«, nach. 12. DerTag wird sehr schön, und ich vergesse beinahe, daß ich inV4 Stunden zum Gerichtsplatz geführt werden soll. Heuteist Brieftag, .dachte ich) vielleicht bekomme ich eine Ant-wort. Dieser Gedanke macht, daß ich die Hände muthigreibe und mit aller Selbstverleugnung eines Philosophenmich ankleide.
Ein Uhr. Ich höre eine Chaise rasseln, und mein Herz ver-ändert den Takt und fällt aus dem Andante in einenMurky. Es war aber die rechte nicht, und ich danke demHimmel für diese Frist.
10 Minuten nach Eins. O Blitz, nun rasselt wieder eine,und die hält still. Heute ist Briestag, sprach ich zu mir