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einsitzen muß, unterdepen bin ich nicht ohne die ungenehmsteGesellschaft. Hr. Geh. Secretair Schernhagen sitzt zuweilenganze Nachmittage bei mir. Morgen gehe ich aus, es werdedaraus was es wolle. Man hat mir schon gerathen, Quecksil-bercuren zu gebrauchen, aber es klnigt mir so inalliolmöto, eineOuecksiibercur. Lieber galant gestorben, als ungalant Quecksil-ber gebraucht. Es ist ausgemacht, die kleine Veränderung derLuft, der Speisen und der Lebensart, oder was es ist, hat inmir eine merkliche Veränderung bewirkt. Wenn ich des Abendsein einziges Glas Wein trinke, so schlafe ich die halbe Nachtnicht und habe etlichemal? schon wieder aufstehen müssen. Tränkeich eine Bouteille, so säße ich so sicher ein paar Stunden dar-auf auf der Hauptwache, als jetzt auf meiner Stube. Es liegthierin etwas Größeres als die Erbsünde zum Grunde, und, unteruns, ich glaube, ich habe die Hektik. Weiter kann ich diesenAbend der Äugest wegen nicht schreiben, und doch mag ich nochnicht zu Bette gehen. Ich stecke mir also eine Pfeife an undlösche das Licht aus, um noch eine Viertelstunde ganz klar anmeine Freunde zu denken. Das Rauchen im Dunkeln ist wirk-lich eine angenehme Beschäftigung. Also gute Nacht.
Donnerstag Morgens.
Gestern war ich aus, habe mich etwas mit meinem. Qua-dranten beschäftigt und hernach den Leuten am Obscrvatvrio zu-gesehen arbeiten. Der Tag war angenehm, heute aber ist's wie-der abscheulich, überhaupt aber habe ich die Sonne nun in 14Tagen nicht gesehen.
.Gestern habe ich auch erfahren, daß es hier im Archive ge-brannt hat. Der Brand hätte können gefährlich werden, aberungültige Prätensioneu brennen nicht leicht, deswegen wurde es