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1 (1846)
Entstehung
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so spät beantworte, und dennoch so wenig Tröstliches vor-zubringen weiß, ob ich gleich die Zeit, die mir unver-meidliche Abhaltungen übrig ließen, auf Nachsuchen verwen-det habe. Von neuen Versuchen über die Sache ist mir nichtsbekannt geworden, ich habe aber um die Zeit, da ich die Ver-suche über das Gefrieren des Wassers im lustleeren Räume an-stellte, deren ich im Compendio 426 gedenke, auch hierübereinige angestellt, aber, wie ich mich sehr wohl erinnere, nichtsEntscheidendes gefunden. Die Sache ist schwer auszumachen, undich wundere mich nicht, wenn Jemand, aller Vorsicht ungeachtet,bald dieses bald jenes findet. Denn da das Wasser, ehe es seineFlüssigkeit verliert, gar mannichfaltigc Grade von Kälte ver-tragen svon -j- 5 Fahrenh. bis -j- 33) und doch bei jedem ge-frieren kann, wozu die Veranlassungen noch nicht gehörig ent-wickelt sind, so werden die Resultate immer zweideutig ausfallen.Zwei Massen Wasser, die in gleichen und ähnlichen Gesäßenund auch sonst in merklich gleiche Umstände gesetzt sind, werdensich in gleichen Zeiten gleich stark erkälten, aber nicht zu gleicherZeit deswegen gefrieren, weil dieses noch von Umständen ab-hängt, die man noch nicht alle kennt, als z. B. gewisse Artenvon Erschütterungen, nicht jeden; oder daß sich an der Seite desGlases ein Eistheilchen erzeugt, das die Masse des Wassers be-rührt u. s. w., welches in andern Gesäßen nicht Statt findet.Wer einerlei Wasser auf einerlei Weise behandelte, würde finden,daß sie nie zu gleicher Zeit gefrieren. Ist das Wasser einigeGrade unter dem Gefrierpunkt erkältet und noch nicht gefroren,so kann dieses das kleinste Eistheilchen, das aus der Luft hin-einfällt, augenblicklich bewirken. Ich glaube, man hat aufdiese Umstände nicht immer Rücksicht genommen, und überhauptnoch nicht gewußt, daß das Wasser noch bei großer Kälte flüssig