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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Leb' wohl! Die Nachwelt wird sagen, daß ichVerdiente, die Krone zu tragen

Wer weiß? Die Nachwelt wird vielleichtHalt gar nichts von mir sagen.

20.

Erinnerungen aus Krahwinkels S'chreckenstagen.

Wir Bürgermeister und Senat,

Wir haben folgendes MandatStadtväterlichst an alle MassenDer treuen Bürgerschaft erlassen.

Ausländer, Fremde, sind es meist.

Die unter uns gesät den GeistDer Rebellion. Dergleichen Sünder,

Gottlob! sind selten Landeskinder,

Auch Gottesläugner sind es meist;

Werrich von seinem Gotte reißt,

Wird endlich auch abtrünnig werdenVon seinen irdischen Behörden.

Der Obrigkeit gehorchen, istDie erste Pflicht für Jud' und Christ.

Es schließe jeder seine BudeSobald es dunkelt, Christ und Jude.

Wo ihrer drei beisammen stehn.

Da soll man auseinander zehn.

Des Nachts soll niemand aus den GassenSich ohne Leuchte sehen lassen.

Es liefre seine Waffen ausEin jeder in dem Gildenhaus;

Auch Munition von jeder SorteWird deponirt am selben Orte.

Wer auf der Straße raisonuirt,

Wird unverzüglich füsilirt;

Das Raisonniren durch GeberdenSoll gleichfalls hart bestrafet werden.