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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Nicht mit dem Verstand, nein, mit dem GemüthWill ich mein Volk regieren;

Ich bin kein DiplomaticusUnd kann nicht politisiren.

Ich bin ein Jäger, ein Mensch der Natur,Im Walde ausgewachsen

Mit Gemsen und Schnepfen, mit Rehbock und Sau,Ich mache nicht Worte, nicht Faxen.

Ich ködre durch keine Proklamation,

Durch keinen gedruckten Lockwisch;

Ich sage: Mein Volk, es fehlt der Lachs,

Begnüge dich heut mit dem Stockfisch.

Gefall' ich dir nicht als Kaiser, so nimmDen ersten besten Lausangel.

Ich habe zu essen auch ohne dich,

Ich litt in Tyrol nicht Mangel.

So red' ich; doch jetzt, mein Weib, leb' wohl!Ich kann nicht länger weilen;

DeS Schwiegervaters PostillonErwartet mich schon mit den Gäulen.

Reich mir geschwind die Reisemiitz'

Mit dem schwarz-roth-goldnen Bande

Bald siehst du mich mit dem DiademIm alten Kaiser-Gewande.

Bald schaust du mich in dem Pluvial,Dem Purpurtalar, dem schönen,

Den weiland dem Kaiser Otto geschenktDer Sultan der Sarazenen.

Darunter trag ich die Dalmatica,

Worin gestickt mit JuwelenEin Zug von fabelhaftem Gethier,

Von Löwen und Kameelen.

Ich trage die Stola auf der Brust,

Die ist gezieret bedeutsamMit schwarzen Adlern im gelben Grund;

Die Tracht ist äußerst kleidsam.