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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Das ist eine große GlockeUnd läutet spat und früh;

Sie läutet zum Lob und RuhmeDes unvergeßlichen Manns.

Sie meldet mit eherner Zunge,Wie viel er Gutes gethanDer Stadt und seinen MitbürgernVon jeglicher Confession.

Du großer Wohlthätcr der Menschheit!Wie im Leben, soll auch im TodJedwede deiner WohlthatcnVerkünden die große Glock'!

Das Leichenbcgängniß wurdeGefeiert mit Prunk und Pracht;Es strömte herbei die Menge,Und staunte ehrfurchtsvoll.

Auf einem schwarzen Wagen,Der gleich einem BaldachinMit schwarzen StraußfederbüschelnGezieret, ruhte der Sarg.

Der strotzte von SilbcrblcchcnUnd Silberstickercin;

Es machte auf schwarzem GrundeDas Silber den schönsten Effect.

Den Wagen zogen sechs Rosse,In schwarzen Decken vermummt;Die fielen gleich TrauermäntelnBis zu den Husen hinab.

Dicht hinter dem Sarge gingenBediente in schwarzer Livree,

Schneeweiße Schnupftücher haltendVor dem kummerrothen Gesicht.

Sämmtliche HonoratiorenDer Stadt, ein langer ZugVon schwarzen Paradekutschen,

Wackelte hinten nach.