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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
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Laß bluten deine Wunden, laßDie Thränen fließen unaufhaltsamGeheime Wollust schwelgt im Schmerz,Und Weinen ist ein süßer Balsam.

Verwundet dich nicht fremde Hand,So mußt du selber dich verletzen;Auch danke hübsch dem lieben Gott,Wenn Zähren deine Wangen netzen.

Des Tages Lärm verhallt, es steigtDie Nacht herab mit langen Flüren.In ihrem Schooße wird kein Schelm,Kein Tölpel deine Ruhe stören.

Hier bist du sicher vor Musik,Vor des Piano-Fortes Folter,Und vor der großen Oper PrachtUnd schrecklichem Bravourgepölter.

Hier wirst du nicht verfolgt geplagtVom eitlen VirtuosenpackeUnd vom Genie Giacomo'sUnd jener Weltberiihmtheitsclaquc.

O Grab, du bist das ParadiesFür pöbelscheue, zarte OhrenDer Tod ist gut, doch besser wär's.Die Mutter hätt' uns nie geboren.