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Festgestellt ist: daß derjcn'ge,
Der im Streit ward überwunden,Seines Gegners ReligionAnzunehmen sei verbunden,
Daß der Jude sich der TauseHeit'gem Sakramente füge.
Und im Gegentheil der ChristDer Beschneidung unterliege.
Jedem von den beiden KämpenBeigesellt sind elf Genossen,
Die zu theilen sein GeschickSind in Freud und Leid entschlossen.
Glaubenssicher sind die MöncheVon des Gardians Gelcitschaft,Halten schon WeihwasserkübelFür die Taufe in Bereitschaft,
Schwingen schon die SprengelbescnUnd die blanken Räncherfässer —Ihre Gegner unterdessenWetzen die Beschncidungsmesser.
Beide Rotten stehn schlagfertigVor den Schranken in dem Saale,Und das Volk mit UngeduldHarret drängend der Signale.
Unterm güldnen BaldachinUnd umrauscht vom HofgesindeSitzt der König und die Kön'gin;Diese gleichet einem Kinde.
Ein französisch stumpfes Näschcn,Schalkhcit kichert in den Mienen,Doch bezaubernd sind des MundesImmer lächelnde Rubinen.
Schöne, flatterhafte Blume —Daß sich ihrer Gott erbarme —Von dem heitern Seine-UferWurde sie verpflanzt, die arme,