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Dank dir, Hund, für deinen Speichel —Doch das kann nur kühlend lindern —Heilen kann mich nur der Tod,
Aber, ach, ich bin unsterblich!
Jahre kommen und vergehen —
In dem Webstuhl läuft geschäftigSchnurrend hin und her die Spule —Was er webt, das weiß kein Weber.
Jahre kommen und vergehen,Menschenthränen träufeln, rinnenAuf die Erde, und die ErdeSaugt sie ein mit stiller Gier —
Tolle Sud! Der Deckel springt —
Heil dem Manne, dessen HandDeine junge Brut ergreifetUnd zerschmettert an der Felswand.
Gott sei Dank! die Sud verdampfetIn dem Kessel, der allmähligGanz verstummt. Es weicht mein Spleen,Mein westöstlich dunkler Spleen —
Auch mein Flügelrößlein wiehertWieder heiter, scheint den bösenNachtalp von sich abzuschütteln.
Und die klugen Augen fragen:
Reiten wir zurück nach SpanienZu dem kleinen Talmudisten,
Der ein großer Dichter worden.Zu Jehuda den Halevy?
Ja, er ward ein großer Dichter,
Absoluter TraumweltshcrrscherMit der Geistcrkönigskrone,
Ein Poet von Gottes Gnade,
Der in heiligen Sirventcn,
Madrigalen und Terzinen,
Canzonetten und GhaselenAusgegossen alle Flammen
Heine. IV. X