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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
251
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^ lg.Vermächtnis.

N»n mein Leben geht zu End',Mach' ich auch mein Testament;Christlich will ich drin bedenkenMeine Feinde mit Geschenken.

Diese wllrd'gen, tugendfestcnWidersacher sollen erbenAll mein Siechthum und Verderben,Meine sämmtlichen Gebresten.

Ich vermach' Euch die Koliken,Die den Bauch wie Zangen zwicken,Harnbeschwerden, die perfidenPreußischen Hämorrhoiden.

Meine Krämpfe sollt Ihr haben,Speichelfluß und Glicderzucken,Knochendarre in dem Rucken,

Lauter schöne Gottcsgaben.

Codizill zu dem Vcrmächtniß:In Vergessenheit versenkenSoll der Herr Eu'r Angedenken,Er vertilge Eu'r Gcdächtniß.

20.

Verlor'ner Posten in dem Freiheitskriege,

Hielt ich seit dreißig Jahren treulich aus.

Ich kämpfte ohne Hoffnung, daß ich siege,

Ich wußte, nie komm' ich gesund nach Haus.

Ich wachte Tag und Nacht Ich könnt' nicht schlafe».Wie in dem Lagerzelt der Freunde Schaar

(Auch hielt das laute Schnarchen dieser BravenMich wach, wenn ich ein Bischen schlummrig war).